FlashView Handbuch

Vollständige Referenz

Version 1.8.6

1 Der erste Ordner

FlashView ist ein schneller Bildbetrachter für Windows. Ordner auf, Bilder da, durchblättern ohne Wartezeit - auch bei Zehntausenden Fotos.

Das Tempo kommt daher, dass FlashView weglässt, was andere Programme zuerst tun: Es gibt keine Bibliothek, keinen Katalog, keinen Import. Du zeigst auf einen Ordner, und du siehst ihn.

Deshalb darf es ruhig der oberste Ordner deines Archivs sein. Zeig auf Fotos, schalte Rekursiv ein, und zwanzig Jahre liegen als eine Fläche vor dir - nach Jahren gruppiert, in einem Stück durchscrollbar. Diese Übersicht bekommt man sonst kaum, weil andere Programme zuerst einen Katalog aufbauen wollen. Und weil das Durchsehen nichts kostet, wird aus dem gezielten Suchen ein Stöbern: Du fängst beim Jahresordner an und bist zwei Minuten später bei einer Serie, an die du seit Jahren nicht gedacht hast.

Darauf baut alles Weitere auf. Du siehst deine Fotos an, vergibst Sterne und Farbmarken, sortierst aus - und was du dabei entscheidest, landet als Standard-XMP bei den Bildern, lesbar in Lightroom, Bridge oder Capture One.

Ordner öffnen

Es gibt drei Wege zu den Bildern:

  • Öffnen in der Werkzeugleiste, oder Strg+O.
  • Der kleine Pfeil neben Öffnen listet die zuletzt benutzten Ordner.
  • Im Windows-Explorer: Rechtsklick auf ein Bild, Öffnen mit, FlashView. Das Bild ist sofort groß zu sehen.

Der Ordner ist sofort da, egal wie viele Bilder darin liegen. Auch die Vorschaubilder sind in aller Regel schon fertig, wenn du hinscrollst - FlashView lädt sie vorausschauend in beide Richtungen. Nur wenn du in einem Ordner, den FlashView noch nie gesehen hat, mit voller Geschwindigkeit nach unten jagst, siehst du sie kurz nachrücken.

Das Grid nach dem Öffnen: links der Ordnerbaum, rechts die Vorschaubilder. Unten links steht, wie viele Bilder der Ordner enthält.
Das Grid nach dem Öffnen: links der Ordnerbaum, rechts die Vorschaubilder. Unten links steht, wie viele Bilder der Ordner enthält.

FlashView zum Standard für Bilder machen

Damit FlashView im Öffnen mit-Menü auftaucht, muss es einmalig registriert werden: entweder beim Installieren über das Häkchen Als Programm für Bilddateien registrieren, oder später in den Einstellungen unter Dateizuordnung mit Registrieren. Das gilt jeweils für deinen Windows-Benutzer; auf einem gemeinsam genutzten PC muss das jeder selbst tun.

Danach kannst du FlashView in Windows als Standard-App für JPEG setzen - der Doppelklick im Explorer ist dann der kürzeste Weg zum Bild.

Zwei Ansichten

Die Oberfläche hält sich dabei zurück: dunkler Hintergrund, eine Leiste oben, sonst Bild. Was du nicht brauchst, blendest du weg - Ordnerbaum, Bewertungs-Leiste, Aufnahmedaten und Histogramm schaltest du einzeln zu.

FlashView kennt zwei Ansichten, und du wechselst zwischen ihnen mit einer Taste.

Ansicht Taste Wofür
Grid G Übersicht über alle Bilder des Ordners
Loupe L Ein Bild, formatfüllend im Fenster

Dazu kommt das Vollbild mit F: Es nimmt dem Fenster Rahmen und Taskleiste, sodass FlashView den ganzen Bildschirm bekommt. Das ist keine dritte Ansicht - Leisten und Werkzeuge bleiben, du hast nur mehr Platz. Mehr dazu im Kapitel Zeigen und vorführen.

Esc geht jeweils eine Stufe zurück: aus dem Vollbild ins Fenster, aus der Loupe ins Grid. Im Grid räumt Esc zuerst eine bestehende Auswahl weg.

Die Loupe zeigt ein Bild formatfüllend. In der Statuszeile unten stehen Dateiname, Position im Ordner und Bildgröße.
Die Loupe zeigt ein Bild formatfüllend. In der Statuszeile unten stehen Dateiname, Position im Ordner und Bildgröße.

Der Wechsel kostet keine Zeit. Bist du dir bei einem Bild unsicher, schau es dir kurz in der Loupe an und geh zurück ins Grid - das geht schneller, als das kleine Vorschaubild zu deuten.

In der Loupe verschwindet der Mauszeiger nach zwei Sekunden Stillstand. Er kommt zurück, sobald du die Maus bewegst.

Blättern

Die Pfeiltasten und gehen zum vorherigen und nächsten Bild, in beiden Ansichten. Pos1 springt zum ersten Bild des Ordners, Ende zum letzten.

Das Mausrad tut jeweils das Naheliegende: Im Grid scrollt es die Übersicht, in der Loupe wechselt es das Bild.

In der Loupe ist das nächste Bild sofort da. Du kannst eine ganze Serie durchgehen, ohne dass dich das Programm ausbremst - genau darauf kommt es an, wenn viele Bilder zu sichten sind.

Größere oder kleinere Kacheln

Strg gedrückt halten und am Mausrad drehen ändert die Anzahl der Spalten im Grid - nach oben werden die Kacheln größer, nach unten passen mehr aufs Bild. Praktisch, wenn man erst grob über eine Serie schaut und dann genauer hinsieht. Dieselbe Einstellung findet sich im Kontextmenü des Grids.

Der Ordnerbaum

Links liegt der Ordnerbaum. Ein Klick auf einen Ordner zeigt dessen Bilder, ohne dass du neu öffnen musst.

Auch in der Loupe lässt sich der Ordnerbaum einblenden. Der aktuell gezeigte Ordner ist hervorgehoben.
Auch in der Loupe lässt sich der Ordnerbaum einblenden. Der aktuell gezeigte Ordner ist hervorgehoben.

Zwei Tasten steuern ihn:

  • Umschalt+T blendet den Baum ein und aus.
  • T springt mit dem Tastaturfokus in den Baum, sodass du mit den Pfeiltasten durch die Ordner gehen kannst.

Ein Detail, das anfangs überrascht: FlashView merkt sich getrennt, ob der Baum im Grid und ob er in der Loupe sichtbar sein soll. Im Grid ist er voreingestellt an, in der Loupe aus - dort gehört der Platz dem Bild. Beide Einstellungen bleiben erhalten, bis du sie änderst.

Ohne Maus zwischen Ordnern und Bildern wechseln

Tab schaltet den Tastaturfokus zwischen Ordnerbaum und Bildbereich hin und her. Zusammen mit G und L für die Ansicht kommst du damit durch einen ganzen Sichtungsdurchgang, ohne die Hand von der Tastatur zu nehmen.

Was sich FlashView pro Ordner merkt

Sortierung, der Rekursiv-Schalter, die Gruppen-Tiefe und das zuletzt gezeigte Bild merkt sich FlashView für jeden Ordner einzeln. Kommst du zurück, findest du ihn so vor, wie du ihn verlassen hast.

Gespeichert wird beim Ordnerwechsel und beim Beenden.

Ein angeklicktes Bild wird immer gezeigt

Startest du FlashView aus dem Explorer mit einem Bild, das ein gespeicherter Filter dieses Ordners eigentlich ausblenden würde, setzt FlashView die Filter für diese Sitzung zurück und zeigt dein Bild. Denn wer ein Bild anklickt, will dieses Bild sehen. Die gespeicherten Ordner-Einstellungen bleiben unangetastet: Beim nächsten regulären Öffnen ist der Filter wieder da.

2 Ordner, Unterordner und Gruppen

Fotos liegen selten in einem einzigen Ordner. Meist gibt es eine Struktur nach Jahr und Datum, und je nachdem, was du gerade suchst, willst du eine einzelne Fotosession sehen oder alles auf einmal. Dafür gibt es zwei Schalter in der Werkzeugleiste, die oft verwechselt werden.

Nur dieser Ordner oder alles darunter

Rekursiv entscheidet, welche Bilder überhaupt im Grid landen: nur die aus dem gewählten Ordner, oder zusätzlich die aus allen Unterordnern.

Gewählt ist immer der Ordner, der im Baum markiert ist. Das kann dein Hauptordner sein oder ein Unterordner darin - klickst du im Baum eine Fotosession an, bezieht sich alles Folgende auf diese.

Rekursiv aus. Du siehst genau das, was direkt im markierten Ordner liegt. Die Unterordner stehen im Baum, ihre Bilder bleiben außen vor.
Rekursiv an. Derselbe Ordner, jetzt mit allem, was darunter liegt. Aus vier Bildern werden vierundzwanzig.

Umschalten kannst du mit der Checkbox Rekursiv oder mit Umschalt+R. Die Einstellung gilt pro Ordner und bleibt erhalten, bis du sie änderst.

Gruppen-Tiefe

Sobald Bilder aus mehreren Ordnern zusammenkommen, stellt sich die Frage, wie sie angeordnet werden. Das steuert die Gruppen-Tiefe. Sie zählt, wie viele Ordnerebenen unterhalb des markierten Ordners eine Gruppe bilden.

Angenommen, du hast Fotos markiert, und darunter liegt 2026/Tierpark.

Tiefe Gruppen Ergebnis
0 keine Alle Bilder in einer durchgehenden Reihe
1 2026 Ein Block pro Jahr
2 2026/Tierpark Ein Block pro Fotosession
Tiefe 2 hält jede Fotosession zusammen. So arbeitest du eine nach der anderen ab.
Tiefe 1 wirft alle Sessions eines Jahres in einen Topf. Die Bilder mischen sich, sortiert nach dem eingestellten Kriterium.

Das beste Bild des Jahres finden

Genau dafür ist Tiefe 1 gut. Bei Tiefe 2 gehst du Session für Session durch und vergleichst immer nur innerhalb einer Fotosession. Stellst du auf Tiefe 1 um, stehen alle Sessions eines Jahres nebeneinander - und du siehst auf einen Blick, welche Bilder sich wirklich abheben. Zum Aussortieren wieder zurück auf 2.

Zwei Schalter, zwei Aufgaben

Die beiden werden gern verwechselt, tun aber Verschiedenes:

  • Rekursiv bestimmt, welche Bilder du siehst.
  • Gruppen-Tiefe bestimmt, wie sie angeordnet sind.

Ohne Rekursiv gibt es nur einen Ordner, also auch nichts zu gruppieren - die Gruppen-Tiefe läuft dann ins Leere. Umgekehrt kannst du rekursiv arbeiten und die Tiefe auf 0 stellen: Dann siehst du alles, in einer einzigen Reihe.

Bewertung, Farbe und Größe sortieren immer über alles

Sortierst du nach Sternen, Farbmarke oder Dateigröße, spielt die eingestellte Gruppen-Tiefe keine Rolle - die Reihenfolge gilt dann über alle Bilder hinweg. Das ist Absicht: Eine Bestenliste soll die besten Bilder zeigen, nicht die besten je Ordner. Bei Sortierung nach Name oder Datum greifen die Gruppen ganz normal.

3 Zoom und Schärfe prüfen

Ob ein Bild wirklich scharf ist, entscheidest du nicht an der Vorschau. Dafür musst du ins Bild hinein, und zwar an die Stelle, auf die es ankommt - meist die Augen.

Ein Klick genügt

In der Loupe zoomt ein einfacher Klick auf 1:1, also auf hundert Prozent. Dabei zählt, wohin du klickst: Die angeklickte Stelle bleibt unter dem Mauszeiger stehen. Klickst du auf ein Auge, siehst du dieses Auge - du musst nicht erst zoomen und dann suchen.

Klicken zum Prüfen. Ein Klick auf die Augenpartie zeigt sie in voller Auflösung - hier siehst du, ob die Schärfe wirklich sitzt. Der nächste Klick bringt dich zurück zur ganzen Ansicht.

Ein Doppelklick führt zurück ins Grid. Esc tut dasselbe, solange du nicht hineingezoomt hast.

Feiner dosieren kannst du mit Strg+Mausrad. Das geht in festen Stufen von 6,25 % bis 800 %. Ohne Strg wechselt das Mausrad wie gewohnt das Bild.

Kleine Bilder werden nicht aufgeblasen

Die eingepasste Ansicht vergrößert nie über die tatsächliche Größe hinaus. Ein Bild mit 800 Pixel Kantenlänge füllt den Bildschirm also nicht aus - es wäre sonst nur unscharf gestreckt. Zoomen kannst du trotzdem, dann eben mit den Grenzen, die das Bild hergibt.

Was im Hintergrund passiert

Angezeigt wird immer zuerst eine bildschirmgroße Fassung - mehr braucht es für die ganze Ansicht nicht, und deshalb ist das Blättern so schnell.

Wann die volle Auflösung dazukommt, hängt vom Format ab:

  • JPEG: erst wenn du auf hundert Prozent oder mehr zoomst. Vorher wäre sie unnötige Arbeit.
  • RAW: gleich beim Anzeigen, ohne dass du etwas tun musst. Zoomst du dann hinein, sind die echten Pixel meist schon da.

Der Ausschnitt bleibt beim Umschalten stehen, es springt nichts.

Beim Blättern hineingezoomt bleiben

Beim Durchsehen einer Serie willst du oft dieselbe Stelle bei mehreren Aufnahmen vergleichen: Welche der acht Aufnahmen sitzt auf dem Auge? Normalerweise springt FlashView bei jedem Bildwechsel zurück auf die ganze Ansicht.

Zoom fixieren im Kontextmenü der Loupe hält Zoomstufe und Ausschnitt beim Blättern fest. Rechtsklick ins Bild öffnet das Menü.

Mit fixiertem Zoom bleibst du am selben Ausschnitt, während du dich durch die Serie klickst - hintereinander an derselben Stelle, das ist der schnellste Weg durch einen Burst.

Willst du zwei Aufnahmen stattdessen nebeneinander sehen, gibt es dafür den Bildvergleich mit C. Beide Wege ergänzen sich: der fixierte Zoom für die schnelle Runde durch viele Bilder, der Bildvergleich für die Entscheidung zwischen den zwei, die übrig bleiben.

Die Einstellung bleibt erhalten, bis du sie wieder abschaltest. Voreingestellt ist sie aus, denn beim normalen Durchsehen will man das ganze Bild sehen.

Hoch- und Querformat gemischt

FlashView merkt sich zwei Ausschnitte getrennt, einen fürs Querformat und einen fürs Hochformat. Blätterst du durch eine gemischte Serie, landest du bei jedem Bild an der passenden Stelle, statt bei jedem Formatwechsel neu suchen zu müssen.

4 Metadaten und Histogramm

Beim Sichten reicht das Bild. Beim Beurteilen hilft, was die Kamera mitgeschrieben hat - und was die Verteilung von Helligkeiten und Farben verrät.

Das EXIF-Panel

I blendet in der Loupe die Aufnahmedaten ein.

Das EXIF-Panel zeigt Kamera und Objektiv, die Belichtungsdaten, Aufnahmedatum, Bildgröße und die Angaben zum Urheber.
Das EXIF-Panel zeigt Kamera und Objektiv, die Belichtungsdaten, Aufnahmedatum, Bildgröße und die Angaben zum Urheber.

Zu sehen sind Kamera und Objektiv, Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO, dazu Aufnahmedatum, Bildgröße, Dateigröße sowie Fotograf und Copyright, sofern die Kamera sie einträgt.

Von sich aus setzt sich das Panel zwischen Histogramm und Bearbeiten-Panel. Liegt es gerade über der Stelle, die du ansehen willst, zieh es mit der Maus beiseite - dort bleibt es dann. Danach ordnet es sich allerdings nicht mehr selbst zwischen die anderen ein.

Nach Kamera, Objektiv oder ISO filtern

Das Panel zeigt die Daten des angezeigten Bildes und ist immer verfügbar. Willst du zusätzlich nach diesen Werten filtern oder nach Aufnahmedatum sortieren, schalte in den Einstellungen EXIF-Sortierung & -Filter ein.

Das kostet kein Tempo: FlashView liest die Werte beim ohnehin laufenden Scan einfach mit. Voreingestellt ist die Funktion trotzdem aus, weil sie nur für ambitionierte Fotografen interessant ist - wer mit Blende und ISO nichts anfängt, soll nicht über zusätzliche Filter stolpern.

Das Histogramm

H blendet das Histogramm ein, ebenfalls in der Loupe.

Der farbige Körper zeigt die Kanäle, die weiße Linie die Helligkeitsverteilung. Im Programm liegt das Histogramm oben rechts über dem Bild.
Der farbige Körper zeigt die Kanäle, die weiße Linie die Helligkeitsverteilung. Im Programm liegt das Histogramm oben rechts über dem Bild.

Der farbige Bereich zeigt die drei Farbkanäle übereinandergelegt: Wo sich alle drei überlagern, wird es weiß. Die weiße Linie darüber ist die Helligkeitsverteilung.

Links steht Schwarz, rechts Weiß. Klebt der Berg am linken Rand, ist das Bild dunkel oder unterbelichtet; klebt er rechts, sind Lichter ausgefressen.

Auf die Ränder achten, nicht auf die Form

Es gibt kein richtiges Histogramm. Ein Nachtbild gehört links, ein Schneefeld rechts. Interessant sind nur die beiden Enden: Ein senkrechter Ausschlag ganz außen heißt, dass dort Zeichnung verloren ist. Genau dafür wird der farbige Bereich bewusst nicht geglättet - eine Spitze bei Schwarz oder Weiß soll sichtbar bleiben und nicht weggerechnet werden.

Das Histogramm rechnet nebenher und bremst das Blättern nicht. Es liegt unter dem EXIF-Panel und lässt Klicks durch - du kannst also durch das Histogramm hindurch zoomen oder das Kontextmenü öffnen, ohne es vorher wegzuschalten.

Beide Einblendungen merkt sich FlashView: Was du eingeschaltet hast, ist beim nächsten Start wieder da.

5 Zeigen und vorführen

Bilder anzusehen ist eine Sache, sie jemandem zu zeigen eine andere. Drei Funktionen sind genau dafür da - beim Kundentermin, beim Abnehmen einer Serie oder wenn einfach jemand neben dir sitzt.

Vollbild

F schaltet das Fenster auf Vollbild - FlashView nutzt dann den ganzen Bildschirm, ohne Fensterrahmen und Taskleiste. Die Leisten bleiben dabei, du kannst also ganz normal weiterarbeiten und hast nur mehr Platz fürs Bild.

Esc oder erneut F schaltet zurück. Das geht aus jeder Ansicht.

Diashow

S startet die Diashow - aus der Loupe heraus oder aus dem Grid, das dann automatisch in die Loupe wechselt. Ein weiteres S hält an und lässt weiterlaufen, Esc beendet.

Voreingestellt bleibt jedes Bild vier Sekunden stehen; ändern lässt sich das in den Einstellungen.

Am Ende beginnt die Diashow wieder von vorn und läuft weiter, bis du sie beendest.

Was gezeigt wird, entscheidest du vorher - dafür gibt es zwei Wege:

  • Über den Filter. Setz einen Filter, etwa auf vier Sterne, und starte mit S. Die Diashow läuft über alles, was der Filter übrig lässt.
  • Über eine Auswahl. Markier im Grid einzelne Bilder, dann läuft sie nur über diese - unabhängig davon, was sonst im Ordner liegt.

Der erste Weg ist der schnellere für eine ganze Serie, der zweite der genauere, wenn du eine Handvoll Bilder zusammenstellst.

Während der Diashow bleibst du handlungsfähig: Pfeiltasten und Mausrad springen weiter oder zurück, ohne dass du sie beenden musst. Läuft sie gerade, beginnt die Anzeigezeit nach einem manuellen Sprung neu.

Das ist auch der Weg, eine Auswahl in Ruhe durchzusehen: S zum Starten, sofort wieder S zum Anhalten - danach blätterst du von Hand durch genau diese Bilder.

Zweiter Monitor

F11 öffnet das aktuelle Bild in einem eigenen Fenster auf dem zweiten Bildschirm - dort formatfüllend und ohne jedes Bedienelement. Dein Hauptfenster behältst du, mit allen Leisten und Werkzeugen.

Genau das macht es beim Kundentermin brauchbar: Du siehst deine Arbeitsumgebung, gegenüber sieht jemand nur das Bild.

Beide Fenster bleiben verbunden. Blätterst du im Hauptfenster, folgt das zweite - egal ob du gerade im Grid, in der Loupe oder im Bearbeiten-Modus bist. Beim Bearbeiten zeigt der zweite Bildschirm den aktuellen Stand deiner Änderungen, ohne Regler und Werkzeuge. Zoomen und Verschieben funktionieren dort ebenfalls.

Diashow auf dem zweiten Bildschirm

Beides zusammen ergibt die einfachste Vorführung, die es gibt: F11 für das Bild auf dem zweiten Schirm, dann S für die Diashow. Dein Gegenüber sieht die Serie formatfüllend, du behältst deine Arbeitsansicht - und kannst jederzeit anhalten oder gezielt weiterblättern.

Gibt es keinen zweiten Bildschirm, bleibt der Eintrag im Kontextmenü sichtbar, aber grau - damit klar ist, dass es die Funktion gibt, sobald ein Monitor angeschlossen wird.

6 Suchen

In einem gewachsenen Archiv weiß man den Ordner meist ungefähr, aber nicht genau. Die Suche in FlashView spart dir das Durchklicken: Strg+F öffnet ein Feld, du tippst zwei Zeichen, und die Treffer stehen da.

Drei Zeichen genügen: Unter dem Suchfeld steht der Treffer mit seinem Pfad, darüber sagen die Knöpfe, wie viele Treffer im aktuellen Ordner liegen.
Drei Zeichen genügen: Unter dem Suchfeld steht der Treffer mit seinem Pfad, darüber sagen die Knöpfe, wie viele Treffer im aktuellen Ordner liegen.

Gesucht wird in Ordner- und Dateinamen, ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung, und zwar überall in deiner Bibliothek - nicht nur im Ordner, den du gerade offen hast. Der Suchindex liegt im Arbeitsspeicher und wird beim Öffnen der Bibliothek im Hintergrund aufgebaut. Es gibt keine Datenbank, die gepflegt werden müsste.

Bedienen

Die Trefferliste ist zweigeteilt: erst passende Ordner, darunter passende Dateien. Angezeigt werden zunächst fünf Ordner und zehn Dateien; gibt es mehr, holt … und N weitere den nächsten Schwung.

Taste Wirkung
Strg+F oder F3 Suche öffnen
durch die Treffer gehen
Enter markierten Treffer öffnen
Esc schließen

Beide Tasten tun dasselbe. F3 gibt es zusätzlich, weil viele Programme die Suche dort haben und die Finger sie von selbst finden.

Ein Ordner-Treffer öffnet den Ordner. Ein Datei-Treffer springt zum Bild - liegt es in einem anderen Ordner, wechselt FlashView dorthin und zeigt es an. Ob du im Grid oder in der Loupe warst, bleibt dabei erhalten.

Die letzte Suche ist noch da

Schließen räumt das Suchfeld nicht. Öffnest du es wieder, stehen deine letzte Eingabe und deren Treffer noch da. Wenn du dieselbe Serie mehrfach ansteuerst, tippst du sie also genau einmal.

Auswählen und Filtern

Unter dem Suchfeld stehen zwei Knöpfe, sobald es Treffer gibt: Auswählen und Filtern. Beide beziehen sich auf den Ordner, in dem du gerade bist - nicht auf die ganze Bibliothek. Deshalb steht in Klammern dahinter, wie viele Treffer dieser Ordner hat.

  • Auswählen markiert die Treffer im Grid. Von dort kannst du sie gemeinsam bewerten, kopieren oder exportieren.
  • Filtern blendet alles andere aus. Der Suchbegriff wird zum Namensfilter, den du in der Filterleiste wiederfindest und dort auch wieder loswirst.

Steht in den Klammern eine Null, hat dein aktueller Ordner keinen Treffer, obwohl die Suche welche gefunden hat - dann liegen sie woanders in der Bibliothek. Die Knöpfe bleiben sichtbar, aber ohne Wirkung.

Wenn ein Treffer nicht auftaucht

Ist das gesuchte Bild durch einen aktiven Filter ausgeblendet, sagt FlashView das in der Statuszeile, statt scheinbar nichts zu tun. Filter zurücksetzen, und das Bild ist da.

7 Bewerten und Markieren

Culling, also das Sichten und Aussortieren, bis nur die Bilder übrig sind, die du wirklich behalten willst, ist Fließarbeit: hinschauen, entscheiden, weiter. Genau dafür ist dieser Teil von FlashView gebaut, mit einer Taste pro Entscheidung, ohne Menü und ohne Wartezeit.

Drei Achsen, die sich nicht ins Gehege kommen

FlashView kennt drei Bewertungsarten, und sie sind voneinander unabhängig. Ein Bild kann gleichzeitig vier Sterne, eine grüne Farbmarke und ein Pick tragen. Setzt du das eine, bleibt das andere stehen.

Achse Tasten Bedeutung
Sterne 0-5 Die klassische XMP-Bewertung. 0 löscht sie.
Farbmarken 6 Rot · 7 Gelb · 8 Grün · 9 Blau · V Violett Frei belegbar, meist Zustand oder Zuständigkeit.
Pick / Reject P Pick · X Reject · U zurücksetzen Die schnelle Ja/Nein-Entscheidung.

Farbmarken und Pick/Reject sind Schalter: Dieselbe Taste noch einmal nimmt die Markierung wieder weg. Zweimal 6 heißt also Rot an, Rot aus. Bei den Sternen ist das anders - dort setzt jede Taste ihren Wert, und 0 räumt ihn weg.

Die Bewertungs-Leiste zeigt den Zustand des aktuellen Bildes: hervorgehobene Sternzahl, die fünf Farbmarken, rechts Pick und Reject.
Die Bewertungs-Leiste zeigt den Zustand des aktuellen Bildes: hervorgehobene Sternzahl, die fünf Farbmarken, rechts Pick und Reject.

Die Sterne sind der kleinste gemeinsame Nenner über alle Programme hinweg. Was du hier vergibst, sieht jeder Katalog. Farbmarken sind freier: manche sortieren damit nach Bearbeitungsstand, andere nach Kunde oder Motiv.

Pick und Reject stehen daneben und meinen etwas anderes: nicht „wie gut", sondern „kommt mit" oder „fliegt raus". Beim ersten Durchgang durch eine Serie ist das meist die einzige Entscheidung, die zählt.

Ohne Tastatur geht es auch

Wenn du lieber die Maus nutzen willst, blende die Bewertungs-Leiste ein. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Dauerhaft einblenden. R schaltet die Leiste ein und aus, ebenso der -Knopf in der Werkzeugleiste, der dabei anzeigt, ob sie gerade aktiv ist.
  • Kurz einblenden. In der Loupe genügt es, mit der Maus an den unteren Bildrand zu fahren. Die Leiste erscheint für zwei Sekunden und verschwindet wieder.

Ein Klick setzt direkt den Wert, er schaltet ihn nicht um. Drei Sterne bleiben drei Sterne, auch wenn du zweimal auf denselben Stern klickst. Für Grid und Loupe merkt sich FlashView getrennt, ob die Leiste sichtbar sein soll.

Auto-Weiter: eine Taste, ein Bild

Beim Durchsehen willst du nach jeder Entscheidung sofort das nächste Bild sehen. Schalte dazu den Auto-Weiter-Modus ein, entweder mit Feststell - dieselbe Konvention wie in Lightroom - oder über das Kontextmenü der Loupe, wo Auto-Weiter mit einem Haken versehen wird. In der Statuszeile steht dann hellblau „Auto-Weiter", solange er läuft.

Danach rückt jede Entscheidung ein Bild vor: Sterne, Farbe, Pick, Reject und auch das Zurücknehmen. Selbst eine 0 auf ein ohnehin unbewertetes Bild springt weiter, denn auch das war eine Entscheidung. Der Modus gilt nur in der Loupe und nur für einzelne Bilder, nicht für eine Mehrfachauswahl.

Der Modus überlebt den Neustart nicht

Auto-Weiter ist absichtlich an die Sitzung gebunden und beim Start immer aus. Sonst würde eine versehentlich gedrückte Feststelltaste die Navigation für alle Zeiten umbauen.

Ganze Serien auf einmal

Markiere im Grid mehrere Bilder, mit Shift für einen Bereich, Strg für einzelne, Strg+A für alles, und drücke dann die Bewertungstaste. FlashView schreibt die Änderung in alle markierten Dateien und bleibt dabei bedienbar.

Zwei Sicherungen sind eingebaut:

  • Ab 100 Bildern fragt FlashView nach und nennt dabei Aktion und Anzahl. Das fängt das versehentliche Strg+A ab.
  • Ab 500 Bildern kommt ein Fortschrittsbalken dazu.
Mehrfachauswahl im Grid: eine Taste bewertet alle markierten Bilder.
Mehrfachauswahl im Grid: eine Taste bewertet alle markierten Bilder.

Läuft ein Batch noch, während du den nächsten auslöst, stellt FlashView ihn an. In der Statuszeile steht dann, wie viele Operationen warten. Die Reihenfolge bleibt dabei erhalten, zwei Batches schreiben nie gleichzeitig in dieselbe Datei.

Vertippt? Zurück damit

Strg+Z nimmt die letzte Bewertung zurück, auch eine Massenoperation, und zwar komplett, nicht Bild für Bild. Zehn Schritte hebt FlashView auf.

Mit aktivem Auto-Weiter springt die Loupe beim Rückgängigmachen zu dem Bild zurück, dessen Bewertung du gerade kassiert hast. Du siehst also das, worüber du neu entscheidest.

Was auf der Platte landet

Bewertungen wandern nicht in eine Datenbank, sondern als Standard-XMP zu den Bildern selbst. Wohin genau, hängt vom Format ab:

  • JPEG: Der XMP-Block wird direkt in die Bilddatei eingebettet.
  • RAW: Daneben entsteht eine Sidecar-Datei name.xmp. Die RAW-Datei selbst bleibt unangetastet.
Die gesetzte Farbmarke, hervorgehoben in der Bewertungs-Leiste und rechts unten in der Statuszeile.
Die gesetzte Farbmarke, hervorgehoben in der Bewertungs-Leiste und rechts unten in der Statuszeile.

Geschrieben werden die Felder, die andere Programme ohnehin lesen: xmp:Rating für die Sterne, xmp:Label für die Farbmarke, xmpDM:pick und xmpDM:good für Pick und Reject. Letztere sind bewusst die Lightroom-Schreibweise, damit deine Picks dort ohne Umweg ankommen. Lightroom, Bridge und Capture One lesen das ohne Zusatzschritt.

Fremde Einträge bleiben unangetastet

Ist eine vorhandene XMP-Datei gerade gesperrt, etwa weil Lightroom gleichzeitig hineinschreibt, oder ist sie beschädigt, verweigert FlashView den Schreibvorgang und meldet ihn in der Statuszeile. Lieber eine Bewertung, die nicht ankommt, als überschriebene Entwicklungseinstellungen. Der nächste Tastendruck liest frisch und schreibt dann normal weiter.

Farbmarken sind ein Sonderfall

Lightroom in deutscher Lokalisierung erwartet deutsche Farbnamen, Bridge englische. Erscheinen deine Farbmarken anderswo als weiße Fahne, stell das Format in den Einstellungen unter Farb-Bewertungen kompatibel mit um. Beim Lesen versteht FlashView beide Varianten.

8 Bilder vergleichen

Aus einer Serie kommen selten zwei gleich gute Aufnahmen, sondern zwanzig ähnliche: der heranrennende Hund, die Sportsequenz, die Drehung beim Tanz. Genau dafür gibt es den Bildvergleich: zwei Bilder nebeneinander, gleich gezoomt, und eine Mechanik, mit der du dich durch die ganze Serie arbeitest, bis das beste übrig bleibt.

C schaltet ihn ein und wieder aus, aus dem Grid ebenso wie aus der Loupe. Weniger als zwei Bilder gehen nicht, dann sagt FlashView das auch.

Der Bildvergleich: links und rechts je ein Bild, jedes mit seiner Rolle beschriftet.
Der Bildvergleich: links und rechts je ein Bild, jedes mit seiner Rolle beschriftet.

Unter jedem Bild steht sein Dateiname, darüber die Rolle. Die aktive Seite ist blau hervorgehoben - sie bekommt deine Tastendrücke.

Kandidat und Referenz

Die beiden Seiten sind nicht gleichberechtigt, und das ist der Kern der Sache:

  • Die Referenz ist dein aktueller Maßstab. Sie bleibt stehen.
  • Der Kandidat ist der Herausforderer. Er wandert durch die Serie.

Beim Einschalten wird das Bild, das du gerade ansiehst, zur Referenz, und das nächste Bild wird zum Kandidaten. Die Tastatur wirkt immer auf den Kandidaten: und bewegen ihn durch den Ordner, wobei er die Referenz überspringt - dasselbe Bild steht nie doppelt da.

Die zwei Tasten, um die es geht

Taste Wirkung
Der Kandidat wird zur neuen Referenz, die Durchsicht läuft weiter
Kandidat und Referenz tauschen die Plätze

Damit arbeitest du eine Serie ab, ohne nachzudenken: Ist der Kandidat besser als die Referenz, drückst du - er wird zum neuen Maßstab, und der nächste tritt an. Ist er schlechter, gehst du mit weiter. Am Ende steht als Referenz das beste Bild der Serie.

Der Unterschied zwischen den beiden Tasten steckt darin, wo es danach weitergeht:

  • Nach läuft die Durchsicht dort weiter, wo du gerade warst. Das neue Maß ist gesetzt, die Reihenfolge bleibt unangetastet.
  • Nach arbeitest du mit dem anderen Bild weiter. Die Rollen sind getauscht, der Platz in der Serie bleibt.

Mit dem Gewinner weiterarbeiten

Beim Beenden zeigt die Loupe immer das Kandidatenbild - nie das der Referenz. Steht dein Gewinner also als Referenz, hol ihn vorher auf die Kandidatenseite: mit oder Tab. Danach mit Esc oder C beenden, und du arbeitest mit dem richtigen Bild weiter.

Die Seite wechseln

Manchmal willst du das Bild bewerten, das gerade als Referenz steht. Dann musst du die aktive Seite wechseln:

  • Umschalt+C schaltet zwischen den Seiten um.
  • Tab tut dasselbe. Ist der Ordnerbaum eingeblendet, ist er in der Runde mit dabei.
  • Mit der Maus: Ein Klick auf die passive Seite macht sie aktiv. Der zweite Klick zoomt dann, wie in der normalen Loupe auch.

Die Bilder bleiben dabei stehen, es wechselt nur die Rolle. Welche Seite der Kandidat beim Einstieg ist, stellst du in den Einstellungen unter Bildvergleich ein - voreingestellt ist rechts.

Bewerten im Vergleich

Tastenkürzel wirken immer auf die aktive Seite. Beim Vergleichen willst du aber oft beide Bilder benoten, ohne dauernd die Rollen zu tauschen. Dafür blendest du mit R die Bewertungs-Leiste ein - sie erscheint unter beiden Bildern.

Mit eingeblendeter Bewertungs-Leiste bekommt jede Seite ihre eigene: Sterne und Farbmarken lassen sich direkt anklicken, auch auf der passiven Seite.
Mit eingeblendeter Bewertungs-Leiste bekommt jede Seite ihre eigene: Sterne und Farbmarken lassen sich direkt anklicken, auch auf der passiven Seite.

So vergibst du für jedes der beiden Bilder eine Note, ohne den Vergleich zu verlassen. Die Tastatur bleibt dabei für die aktive Seite zuständig - beides geht nebeneinander.

Zoom auf beiden Seiten

Beide Seiten sind standardmäßig gekoppelt: Zoomst du in die eine hinein, folgt die andere an dieselbe Stelle. Genau das braucht man beim Schärfevergleich.

Die Kopplung funktioniert auch bei unterschiedlichen Auflösungen, etwa wenn du ein RAW gegen ein kameraeigenes JPEG hältst - FlashView rechnet die Position um, statt stur Pixel zu zählen. Abschalten kannst du sie im Kontextmenü der Loupe unter Zoom synchron; dort steht sie direkt neben Zoom fixieren, das den Ausschnitt beim Blättern hält.

9 Filtern und Sortieren

Nach dem Bewerten kommt das Eingrenzen. Die Filterleiste über dem Grid zeigt nur noch die Bilder, die du sehen willst - und der wichtigste Satz dazu steht schon im Programm selbst: Sie filtert die Anzeige, sie bewertet nicht. Ein Filter ändert nie etwas an deinen Bildern.

Filter auf mindestens vier Sterne: Von dreizehn Bildern bleiben die drei übrig, die die Vorgabe erfüllen. Die Statuszeile zeigt beide Zahlen.
Filter auf mindestens vier Sterne: Von dreizehn Bildern bleiben die drei übrig, die die Vorgabe erfüllen. Die Statuszeile zeigt beide Zahlen.

Gefiltert wird immer auf den Ordner, den du gerade siehst. Alle Kriterien lassen sich kombinieren: vier Sterne und grüne Farbmarke und aus dem letzten Monat.

Nach Sternen

Der Sterne-Filter hat drei Modi, die du links in der Leiste umschaltest:

Modus Bedeutung
mindestens so viele Sterne
= genau diese Zahl
höchstens so viele

Dazu klickst du die gewünschte Sternzahl an. Der leere Kreis ganz rechts steht für ohne Bewertung - praktisch, um zu sehen, was du noch nicht angesehen hast.

„Mindestens vier Sterne" ist der Klassiker für die Auswahl an den Kunden. „Höchstens ein Stern" hilft beim Aufräumen: Was nach dem Durchgang immer noch keine Bewertung hat, kann meistens weg.

Nach Farbe, Pick und Reject

Die fünf Farbpunkte filtern nach Farbmarken, mehrere gleichzeitig sind möglich.

Daneben liegen die beiden Schalter für Pick und Reject - und die verhalten sich unterschiedlich:

  • filtert nach Picks. Zwei Zustände: aus oder nur Picks.
  • filtert nach Rejects. Drei Zustände: aus, nur Rejects, Rejects ausblenden.

Der dritte Zustand beim Reject-Filter ist kein Zufall. „Rejects ausblenden" ist der stille Helfer beim zweiten Durchgang: Der Ausschuss verschwindet aus dem Blick, ohne dass du etwas gelöscht hast. Umgekehrt gibt es keinen Grund, alles außer den Picks sehen zu wollen - deshalb hat dieser Schalter nur zwei Stellungen.

Nach Dateityp

Der Knopf alle Formate sitzt nicht in der Filterleiste, sondern rechts oben in der Werkzeugleiste - neben Rekursiv. Das ist die richtige Stelle, denn er entscheidet nicht über eine Auswahl innerhalb deiner Bilder, sondern darüber, womit du überhaupt arbeitest.

Er schaltet durch drei Zustände: alle Formate, ohne RAW, nur RAW. Die Beschriftung sagt immer, was gerade gilt; Umschalt+J schaltet weiter.

Das brauchst du bei Ordnern, in denen zu jeder Aufnahme eine RAW- und eine JPEG-Datei liegt. Ohne diese Einstellung siehst du jedes Motiv doppelt.

RAW plus JPEG entzerren

Fotografierst du in RAW+JPEG, stell auf ohne RAW, solange du sichtest - dann ist jedes Motiv einmal da, und die Vorschau ist schneller. Für die Feinprüfung schaltest du auf nur RAW und siehst genau die Dateien, die du später entwickelst.

Nach Aufnahmedatum

Das Kalender-Symbol öffnet den Datumsfilter, ebenso Umschalt+D. Dort gibt es eine Schnellauswahl für Heute, Letzte 7 Tage, Letzte 30 Tage und Dieses Jahr, dazu zwei Felder für einen eigenen Zeitraum.

Du musst nicht beide füllen: nur Von heißt „ab diesem Tag", nur Bis heißt „bis zu diesem Tag". Beide Tage zählen mit.

Nach Kamera, Objektiv und Belichtung

Umschalt+E öffnet den EXIF-Filter. Er filtert nach dem, was die Kamera mitgeschrieben hat: Kamera, Objektiv, Fotograf, ISO, Blende, Verschluss und Brennweite. Angeboten werden immer nur die Werte, die in diesem Ordner tatsächlich vorkommen - du wählst also aus deinen eigenen Aufnahmen, nicht aus einer Liste aller je gebauten Objektive. EXIF zurücksetzen räumt diese Auswahl wieder ab, ohne die übrigen Filter anzufassen.

Damit findest du in einem gemischten Ordner die Aufnahmen einer bestimmten Kamera, prüfst, wie ein neues Objektiv sich schlägt, oder siehst nach, was bei hohem ISO noch brauchbar war.

Erst einschalten

Der EXIF-Filter erscheint nur, wenn in den Einstellungen EXIF-Sortierung & -Filter aktiviert ist - er ist ab Werk aus. Das Einlesen kostet kein Tempo; ausgeschaltet ist er nur, weil er sich an ambitionierte Fotografen richtet. Mehr dazu im Kapitel Einstellungen.

Bearbeitete Fassungen und Originale

Speicherst du eine Bearbeitung, liegt das Ergebnis als eigene Datei neben dem Original, und im Grid stehen beide nebeneinander. Der Knopf bearbeitet trennt sie: Ein Klick zeigt nur die bearbeiteten Fassungen, der nächste unter der Beschriftung Originale nur den unberührten Ausgangsbestand, der dritte hebt den Filter auf. Der Tooltip nennt jeweils, wohin der nächste Klick führt.

Sortieren

Umschalt+O öffnet die Sortierung, ebenso das Symbol rechts in der Filterleiste.

Die Sortierung wird über ein Overlay eingestellt: oben die Achse, darunter die Richtung.
Die Sortierung wird über ein Overlay eingestellt: oben die Achse, darunter die Richtung.

Sortieren kannst du nach fünf Achsen, jeweils auf- oder absteigend: Name, Datum, Bewertung, Farbmarke und Dateigröße.

Im geöffneten Overlay geht es auch ohne Maus: und wechseln die Achse, und die Richtung.

Die Sortierung wird pro Ordner gemerkt. Ein Ordner, den du nach Bewertung sortiert verlassen hast, ist beim nächsten Öffnen wieder so sortiert.

Ein aktiver Filter ist immer zu sehen

FlashView zeigt gesetzte Filter deutlich in der Leiste an, und daneben erscheint ein Zurücksetzen-Knopf, der alles auf einmal aufhebt. Auch die Statuszeile hilft: Sie nennt die Zahl der Treffer und die Gesamtzahl im Ordner. Nichts ist ärgerlicher als ein Ordner, in dem Bilder zu fehlen scheinen, weil ein vergessener Filter sie ausblendet.

10 Dateien, Zwischenablage und Export

Nach dem Sichten geht es weiter: Die guten Bilder sollen zum Kunden, in die Cloud oder ins Download-Archiv, der Ausschuss soll weg. Alles das erledigst du in FlashView, ohne in den Explorer zu wechseln.

In die Zwischenablage

Zwei Tastenkürzel, die Verschiedenes tun:

Taste Was in der Zwischenablage landet
Strg+C das Bild selbst
Strg+Umschalt+C der Dateipfad als Text

Das erste ist der schnelle Weg in ein anderes Programm: WhatsApp Web, Signal, eine Mail, ein Word-Dokument. Du kopierst das Bild und fügst es dort ein, ohne vorher etwas zu exportieren.

Das zweite brauchst du, wenn ein anderes Programm nach einer Datei fragt - beim Hochladen, in einem Ticketsystem, auf der Kommandozeile. Statt den Pfad abzutippen, fügst du ihn ein.

Im Kontextmenü der Loupe heißen die beiden Bild kopieren und Pfad kopieren.

Das Bild, nicht die Datei

Strg+C legt die Bilddaten in die Zwischenablage, nicht die Datei. Im Explorer kannst du das Ergebnis also nicht als Datei einfügen. Dafür ist es überall dort willkommen, wo ein Bild erwartet wird. FlashView sagt in der Statuszeile ausdrücklich „Zwischenablage", damit die beiden Fälle nicht durcheinandergeraten.

Auswählen

Strg+A wählt alle Bilder aus, die gerade sichtbar sind. Das ist mehr als eine Feinheit: Hast du auf vier Sterne gefiltert, markiert Strg+A genau diese - nicht den ganzen Ordner. Strg+D hebt die Auswahl wieder auf. Im Kontextmenü des Grids stehen beide als Alle auswählen und Auswahl aufheben.

Damit lassen sich Filter und Auswahl verketten: erst eingrenzen, dann alles markieren, dann exportieren, bewerten oder löschen.

Löschen

Entf verschiebt das aktuelle Bild in den Windows-Papierkorb, oder alle markierten, wenn im Grid mehrere ausgewählt sind. Vorher fragt FlashView nach.

Endgültig gelöscht wird nichts. Liegt neben einem RAW eine Sidecar-Datei mit deinen Bewertungen, wandert sie mit, damit keine verwaisten Dateien zurückbleiben.

Der Eintrag steht auch im Kontextmenü des Grids, dort unten und durch einen Strich abgesetzt.

Den Ausschuss in einem Rutsch löschen

Die Kette aus Filter und Auswahl ist der schnellste Weg, eine Serie aufzuräumen: Reject-Filter auf nur Rejects stellen, Strg+A drücken, Entf. Nach der Rückfrage ist der gesamte Ausschuss im Papierkorb - und weil es der Papierkorb ist, kannst du es dir immer noch anders überlegen.

In einen Ordner kopieren

Manchmal willst du keine neuen JPEGs, sondern die Dateien selbst woanders haben: die Picks einer Fotosession in einen Auswahlordner, ein paar Aufnahmen auf die externe Platte, eine Serie in den Ordner, den der Kunde synchronisiert.

Dafür liegt In Ordner kopieren… im Kontextmenü des Grids. Kopiert wird deine Auswahl - oder, wenn du nichts markiert hast, das aktuelle Bild. Also genau das, was auch Entf träfe, und bewusst nicht die ganze gefilterte Menge.

Jedes Bild wandert dabei mit allem, was dazugehört: der XMP-Datei mit deinen Bewertungen, dem Rezept einer Bearbeitung und der bearbeiteten Fassung. Im Zielordner liegt damit ein vollständiger Satz, keine halbe Sache.

Wie beim Import lässt sich Kopie verifizieren anhaken - FlashView liest dann jede geschriebene Datei zurück und vergleicht sie. Der Lauf arbeitet im Hintergrund, die Statuszeile zeigt den Fortschritt und am Ende, wie viele Dateien kopiert, übersprungen oder fehlgeschlagen sind.

Deine Quelle bleibt unverändert, und dein Ordner bleibt offen - du kopierst die Picks weg und sichtest weiter.

Exportieren

Strg+E öffnet den Export, ebenso Exportieren im Kontextmenü des Grids. Exportiert wird deine Auswahl - oder, wenn du nichts markiert hast, die gesamte gefilterte Menge.

Der Export-Dialog: Zielordner, Benennung, Größe und Qualität auf einen Blick. Die Kopfzeile nennt die Anzahl, die Zeile darunter zeigt den Namen der ersten Datei.
Der Export-Dialog: Zielordner, Benennung, Größe und Qualität auf einen Blick. Die Kopfzeile nennt die Anzahl, die Zeile darunter zeigt den Namen der ersten Datei.

Zielordner wählst du über Durchsuchen. Zuletzt benutzte Ziele merkt sich FlashView und bietet sie beim nächsten Mal an.

Benennung entweder mit den Originalnamen oder als fortlaufende Nummer mit einem Präfix deiner Wahl - Hochzeit001.jpg, Hochzeit002.jpg und so weiter. Die Beispielzeile im Dialog zeigt, wie die erste Datei heißen wird.

Verkleinern ist optional. Ist der Haken gesetzt, wählst du die lange Kante: 1024 px fürs Web, 2048 px für soziale Netze, dazu größere Stufen bis 4K. Hochgerechnet wird nie - ein kleineres Bild bleibt so, wie es ist.

JPEG-Qualität steht voreingestellt auf 92, was für fast alles reicht. Nach oben gibt es 95 und 100, nach unten 85 und 75.

Der Export erzeugt neue Dateien

Jeder Export schreibt ein frisches JPEG - deine Originale bleiben unangetastet. Die neuen Dateien enthalten keine Metadaten: keine Kameradaten, keine Bewertungen. Das ist Absicht, denn Exporte gehen meist aus dem Haus. Brauchst du die Bewertungen beim Empfänger, gib die Originale mitsamt ihren XMP-Daten weiter.

Eine vorhandene Datei wird nie überschrieben; FlashView hängt dann eine Nummer an. Der Export läuft im Hintergrund, du kannst weiterarbeiten, und in der Statuszeile steht der Fortschritt samt Abbruchmöglichkeit.

11 Bilder von der Karte holen

Der erste Schritt nach dem Fotografieren: Die Karte in den Leser, die Bilder auf die Platte. FlashView bringt das mit, damit du nicht erst ein anderes Programm starten musst, nur um anschließend hier zu sichten.

Du kopierst den kompletten Inhalt der Karte in einen Ordner - vollständig, geprüft und in einem Durchgang.

Strg+I öffnet den Import, ebenso der Knopf in der Werkzeugleiste und Von Karte importieren… im Kontextmenü des Grids.

Der Import-Dialog: oben Quelle und Ziel, darunter die Bezeichnung und die Schalter für Ordnerstruktur, Prüfung und Auswerfen.
Der Import-Dialog: oben Quelle und Ziel, darunter die Bezeichnung und die Schalter für Ordnerstruktur, Prüfung und Auswerfen.

Der Dialog ist bewusst kurz gehalten - vier Angaben, und der Rest läuft von selbst.

Quelle und Ziel

Als Quelle wählst du die Karte. FlashView schlägt Wechseldatenträger vor und erkennt auch fest eingebaute Kartenleser, wenn ein DCIM-Ordner darauf liegt.

Der Zielordner ist dein Archiv. Zuletzt benutzte Ziele merkt sich FlashView.

Nach der Wahl der Quelle wird kurz gezählt, wie viele Dateien darauf liegen und von wann sie sind. Die Zeile Ziel zeigt dann den vollständigen Pfad, der entstehen wird - bevor irgendetwas kopiert wird.

Wie der Zielordner heißt

Zwei Schalter bestimmen die Struktur, dazu kommt deine Bezeichnung:

Jahresordner Datumsordner Ergebnis
an an 2026/2026-05-16_Tierpark
aus an 2026-05-16_Tierpark
an aus 2026/Tierpark
aus aus Tierpark

Sind beide Schalter aus, wird die Bezeichnung zur Pflicht - sonst gäbe es keinen Ordnernamen. Der Dialog sagt das an, und der Import-Knopf bleibt gesperrt, bis du etwas eingetragen hast.

Das Datum kommt von der ältesten Datei auf der Karte, also vom Beginn des Shootings.

Ein Import ergibt einen Ordner

Der gesamte Karteninhalt landet in einem Ordner, datiert auf die älteste Aufnahme darauf. Auch Aufnahmen von mehreren Tagen bleiben so zusammen - eine Karte ist ein Arbeitsvorgang, und im Ordner sortierst du anschließend nach Aufnahmedatum, wenn du die Tage auseinanderhalten willst.

Was kopiert wird

Alles. Nicht nur die Bilder, sondern auch Videos, Sidecar-Dateien und was die Kamera sonst noch ablegt. Im Grid siehst du davon nur, was FlashView anzeigen kann - der Rest liegt trotzdem im Ordner, wo er hingehört.

Gehören RAW und JPEG zur selben Aufnahme, bleiben sie zusammen, ebenso vorhandene Sidecar-Dateien mit Bewertungen.

Von der Karte wird nur gelesen. FlashView kopiert, verschiebt nicht und löscht dort nichts - deine Karte bleibt so, wie sie war, bis du sie selbst formatierst.

Kopie prüfen

Kopie verifizieren ist voreingestellt an. FlashView berechnet beim Kopieren eine Prüfsumme, liest die geschriebene Datei zurück und vergleicht. Stimmt etwas nicht, versucht es das Programm bis zu dreimal erneut.

Das kostet etwas Zeit und ist es wert: Ein Wackler am USB-Kartenleser fällt so beim Import auf und nicht Wochen später beim Öffnen.

Eine Datei, die auch nach drei Versuchen scheitert, bricht den Import nicht ab. Am Ende bietet FlashView an, die fehlgeschlagenen Dateien noch einmal zu versuchen.

Der Import lässt sich gefahrlos wiederholen

Bereits vorhandene Dateien werden übersprungen. Bricht ein Import ab oder bist du dir unsicher, ob alles durchlief, starte ihn einfach noch einmal mit denselben Einstellungen - es entstehen keine Doppelten.

Während des Imports

Der Zielordner wird sofort geöffnet, und die Bilder erscheinen nach und nach im Grid, während im Hintergrund noch kopiert wird. Du kannst also mit dem Sichten beginnen, bevor die Karte fertig eingelesen ist.

Karte nach Import auswerfen meldet die Karte am Ende beim System ab, wie das Symbol in der Taskleiste. Auch dabei wird nichts auf die Karte geschrieben.

12 Bearbeiten

Nach dem Aussortieren bleibt eine Handvoll Bilder übrig, die noch etwas brauchen: eine Spur heller, gerader Horizont, engerer Ausschnitt. Dafür musst du FlashView nicht verlassen.

E öffnet die Bearbeitung für das Bild in der Loupe. Aus dem Grid heraus geht es über Bearbeiten im Kontextmenü - bearbeitet wird immer ein einzelnes Bild.

Dabei ist es gleich, ob du ein JPEG oder ein RAW vor dir hast. FlashView bringt einen vollwertigen RAW-Entwickler mit und holt aus der Rohdatei heraus, was drinsteckt: Lichter und Schatten haben dort deutlich mehr Reserven als in einem fertigen JPEG.

Der Bearbeiten-Modus: oben die Werkzeuge, rechts die Regler, dazwischen dein Bild in voller Größe.
Der Bearbeiten-Modus: oben die Werkzeuge, rechts die Regler, dazwischen dein Bild in voller Größe.

Oben stehen die Werkzeuge - Zuschneiden, Ausrichten, Unkenntlich machen und die beiden Knöpfe zum Drehen. Rechts liegen die Regler für Helligkeit, Farbe und Schärfe. Ganz oben schließen Speichern und Abbrechen die Bearbeitung ab.

Dein Original bleibt, wie es ist

Das ist das Wichtigste an der Bearbeitung, und es unterscheidet sie von dem, was man sonst erwartet: FlashView verändert deine Aufnahme nicht.

Was du einstellst, wird als Rezept neben dem Original abgelegt - eine kleine Datei mit deinen Werten. Zusätzlich entsteht ein fertiges JPEG mit dem Ergebnis. Das Original selbst bleibt unberührt.

Daraus folgt das Angenehme: Du kannst eine Bearbeitung jederzeit wieder aufmachen und weiterdrehen. Jede Berechnung beginnt neu beim Original, nichts stapelt sich auf. Drehst du erst um fünf Grad und später um acht, ist das Bild um acht Grad gedreht - nicht um dreizehn.

Welche Dateien entstehen

Beim Speichern legt FlashView zwei Dateien neben dein Original. Aus IMG_00154.jpg wird also:

Datei Was drinsteht
IMG_00154.jpg dein Original, unverändert
IMG_00154.jpg.fvedit das Rezept: deine Einstellungen als Text
IMG_00154_edit.jpg das fertige Bild zum Weitergeben

Weitergeben willst du das _edit.jpg. Das Rezept braucht nur FlashView - es ist der Grund, warum du die Bearbeitung später wieder aufmachen und ändern kannst.

Beide Begleiter gehören zum Original und wandern bei Kopieren, Verschieben oder Löschen automatisch mit. Löschst du nur das Rezept, ist die Bearbeitung weg und das Original bleibt.

Originale und bearbeitete Fassungen auseinanderhalten

Im Grid stehen Original und bearbeitete Fassung nebeneinander - beim Sichten stört das. Der Knopf bearbeitet in der Filterleiste räumt auf: Er zeigt wahlweise nur deine Ergebnisse oder nur den unberührten Ausgangsbestand. Wie er durchschaltet, steht im Kapitel Filtern und Sortieren.

Hinein und wieder hinaus

Die Bearbeitung hat genau zwei Ausgänge:

  • Speichern sichert Rezept und Ergebnis und schließt den Modus. Auch E tut das.
  • Abbrechen schließt, ohne zu sichern. Esc ebenso - allerdings stufenweise: Ist gerade ein Werkzeug aktiv, beendet der erste Druck nur dieses.

Abbrechen wirft nur weg, was du in dieser Sitzung geändert hast. Eine früher gespeicherte Bearbeitung bleibt erhalten.

Verlässt du den Modus auf anderem Weg - etwa per Doppelklick zurück ins Grid - und es gibt Ungesichertes, fragt FlashView nach und bietet dir drei Wege: speichern, verwerfen oder doch weiterarbeiten.

Als Kopie speichern

Im Aufklappmenü neben Speichern liegt Als Kopie speichern. Damit entsteht ein eigenständiges neues Bild im Ordner, das nichts mehr mit dem Original zu tun hat.

Das brauchst du, wenn zwei Fassungen nebeneinander stehen sollen - farbig und schwarzweiß, quadratisch für Instagram und im Originalformat. Die Bewertung des Originals übernimmt die Kopie, damit sie in deinen Filtern auftaucht.

Der normale Weg bleibt Speichern: eine Bearbeitung, jederzeit änderbar.

Alles zurücknehmen

Willst du eine Bearbeitung vollständig loswerden, brauchst du sie nicht Regler für Regler zurückzudrehen. Im Kontextmenü des Grids liegt Bearbeitung zurücksetzen: Rezept und gerendertes Bild verschwinden, übrig bleibt deine Aufnahme genau so, wie sie vorher war - ob JPEG oder RAW.

13 Zuschneiden, Ausrichten, Unkenntlich machen

Drei Werkzeuge in der Leiste oben verändern nicht Farbe oder Helligkeit, sondern das Bild selbst: den Ausschnitt, die Neigung und Stellen, die niemanden angehen.

Zuschneiden

Zuschneiden legt einen Rahmen über das Bild. Ziehen mit der Maus setzt ihn neu, die acht Griffe an Kanten und Ecken passen ihn an, und Drittel-Linien helfen beim Ausrichten des Motivs.

Für ein festes Seitenverhältnis wählst du eine der Vorgaben - 1:1, 4:3, 3:2, 16:9 oder das Originalformat. Ein eigener Knopf tauscht Hoch- und Querformat, ohne dass du neu ziehen musst.

Der Zuschnitt wird erst wirksam, wenn du auf Anwenden klickst. Bis dahin ist der Rahmen nur ein Vorschlag, den du beliebig verschieben kannst.

Zuschnitt zurücknehmen

Angewendet heißt nicht endgültig: Strg+Z holt den vollen Ausschnitt zurück. Und selbst nach dem Speichern kommst du an das ganze Bild - das Original ist ja unangetastet, du öffnest die Bearbeitung einfach wieder.

Ausrichten

Ein schiefer Horizont fällt sofort auf, und ihn per Gefühl geradezudrehen ist mühsam. Ausrichten dreht das Problem um: Du ziehst mit der Maus eine Linie entlang dem, was waagerecht oder senkrecht sein soll - Horizont, Türrahmen, Wasserkante. FlashView richtet das Bild an dieser Linie aus.

Für Feinarbeit gibt es zusätzlich einen Regler und ein einblendbares Gitternetz.

Nicht zu verwechseln mit den beiden Knöpfen zum Rotieren um 90° - einer im, einer gegen den Uhrzeigersinn. Sie kippen das Bild ins Hoch- oder Querformat und arbeiten verlustfrei: Sie schreiben nur die Orientierung in die Datei, ohne die Bildpunkte neu zu berechnen.

Drehen, ohne die Bearbeitung zu öffnen

Liegt eine ganze Serie quer, weil die Kamera es nicht gemerkt hat, ist der Bearbeiten-Modus der Umweg. Markier die Bilder im Grid und nimm Drehen aus dem Kontextmenü - dort stehen dieselben beiden Richtungen, und sie wirken auf alle markierten Bilder auf einmal. Ohne Auswahl trifft es das aktuelle Bild.

Unkenntlich machen

Manchmal muss etwas aus dem Bild verschwinden: ein Nummernschild, ein Gesicht im Hintergrund, ein Name auf einem Schild. Unkenntlich zieht dafür eine Box über die Stelle. Mehrere Bereiche sind möglich, und jeder lässt sich verschieben, in der Größe ändern und drehen - praktisch bei einem schräg stehenden Schild.

Drei Arten stehen zur Wahl:

Stil Wirkung
Weichzeichnen verwischt die Stelle, wirkt am unauffälligsten
Schwarz deckt vollständig ab, sichtbar absichtlich
Mosaik grobe Kacheln, deren Größe du einstellst

Ein Regler bestimmt die Stärke. Eine markierte Box entfernst du mit Entf.

Im ausgegebenen Bild ist es endgültig

Anders als Helligkeit oder Farbe wird das Unkenntlichmachen fest ins ausgegebene JPEG gerechnet. Wer dieses Bild bekommt, kann die Stelle nicht wiederherstellen - genau das ist der Sinn. Für dich bleibt es umkehrbar, solange du bei deinem Original und seinem Rezept bist: Dort ist nichts verändert.

14 Die Regler

Rechts im Bearbeiten-Modus liegen die Regler. Sie sind bewusst wenige, und jeder tut genau eine Sache.

Bei allem, was du hier einstellst, gilt: Es ist umkehrbar. Deine Werte liegen als Rezept neben dem Original, und jede Berechnung startet wieder dort. Du kannst also beliebig oft nachjustieren, ohne dass sich etwas aufschaukelt - und jederzeit zum unbearbeiteten Bild zurück.

Ton und Farbe

Regler Wirkung
Helligkeit das ganze Bild heller oder dunkler
Kontrast Unterschied zwischen Hell und Dunkel
Lichter nur die hellen Stellen, zum Zurückholen ausgefressener Bereiche
Tiefen nur die dunklen Stellen, zum Aufhellen der Schatten
Sättigung Farbintensität
Wärme Richtung Gelb oder Richtung Blau

Lichter und Tiefen sind die beiden, die den Unterschied machen: Sie greifen gezielt an den Enden an, statt das ganze Bild zu verschieben. Ein zu heller Himmel wird dunkler, ohne dass das Motiv absäuft.

Bei RAW-Dateien kommt Tönung dazu, die zweite Achse des Weißabgleichs: Sie geht von Grün nach Magenta, während Wärme zwischen Blau und Gelb regelt. Zusammen holst du damit auch Aufnahmen unter Mischlicht wieder gerade. Bei JPEG gibt es diesen Regler nicht - dort ist der Weißabgleich bereits eingerechnet.

Vorher und nachher vergleichen

Halte den Knopf Vorher gedrückt - solange er unten ist, siehst du das Ausgangsbild. Loslassen zeigt wieder deine Bearbeitung. Das ist verlässlicher als die Erinnerung, gerade wenn man sich in kleine Schritte verrannt hat.

Schärfe, Struktur und Vignette

Schärfe arbeitet an den feinen Kanten, Struktur an den größeren Formen. Für Fell, Federn oder Stoff nimmst du Schärfe, für Landschaft und Architektur eher Struktur.

Bei RAW-Dateien setzt FlashView beides von vornherein leicht an - eine Rohdatei ist unbearbeitet und wirkt sonst weich. JPEGs aus der Kamera bleiben bei null, denn dort hat die Kamera bereits geschärft; noch einmal darüber würde es überzeichnen.

Vignette dunkelt die Ränder ab und lenkt den Blick nach innen. Sie geht nur in eine Richtung, nämlich ins Dunkle. Über die erste Hälfte des Reglers wird der Rand dunkler, über die zweite wandert der Effekt weiter zur Bildmitte.

Entrauschen

Zwei Regler, einer für Farbrauschen und einer für Helligkeitsrauschen. Farbrauschen sind die bunten Sprenkel in dunklen Flächen, Helligkeitsrauschen das Korn.

Der Knopf Auto nimmt dir die Einschätzung ab: FlashView misst das tatsächliche Rauschen im Bild und setzt beide Regler passend. Von dort aus kannst du nachjustieren.

Entrauschen kostet immer Zeichnung

Rauschen und feine Details sehen sich technisch ähnlich. Wer stark entrauscht, verliert Fell, Haare und Gewebestrukturen. Lieber zurückhaltend arbeiten - ein wenig Korn wirkt in der Regel natürlicher als ein glattgebügeltes Bild.

Looks

Ein Look legt eine fertige Farbstimmung über das Bild - so wie ein Filmmaterial seinen eigenen Charakter hat. FlashView bringt sechs mit, darunter Cinematic, Teal-Orange, Faded und Vivid.

Der Regler Stärke darunter bestimmt, wie kräftig der Look wirkt. Er lässt sich also auch nur andeuten.

Beim Schwarzweiß-Look ändert dieser Regler seine Bedeutung: Dort bestimmt er, welche Farbe bei der Umwandlung besonders hell wiedergegeben wird - wie ein Farbfilter vor dem Objektiv bei Schwarzweißfilm.

Eigene Looks hinzufügen

FlashView liest Farbtabellen im Format .cube - dasselbe, das Videoprogramme verwenden. Leg deine Dateien in den Ordner Luts unter %AppData%\FlashView ab, und beim nächsten Start stehen sie in der Liste. Damit lässt sich der eigene Bildstil aus anderen Programmen übernehmen.

Einstellungen übertragen

Selten bearbeitet man nur ein Bild. Für den Rest einer Serie gibt es zwei Wege:

Presets sind benannte Sätze deiner Einstellungen. Du speicherst deine aktuellen Werte unter einem Namen und wendest sie später auf beliebige andere Bilder an - auch auf eine Auswahl im Grid auf einmal. Nicht mehr gebrauchte Presets lassen sich wieder löschen.

Für den schnellen Fall zwischendurch kopierst du die Einstellungen mit Strg+Umschalt+C und fügst sie beim nächsten Bild mit Strg+Umschalt+V ein.

Beim Durcharbeiten einer Serie hilft außerdem, dass die Reglerstellungen erhalten bleiben, wenn du das nächste Bild bearbeitest. Was bei der einen Aufnahme gepasst hat, ist beim nächsten Bild derselben Serie schon eingestellt.

Zurück auf Anfang

Zurücksetzen unter den Reglern räumt die ganze Bearbeitung ab: Regler, Zuschnitt, Ausrichtung und Unkenntlichmachungen. Du bist danach immer noch im Bearbeiten-Modus und kannst neu anfangen oder direkt speichern.

Die Bearbeitung als Ganzes loszuwerden, ist etwas anderes: Dafür gibt es Bearbeitung zurücksetzen im Kontextmenü des Grids, das Rezept und Ergebnis löscht und nur deine Aufnahme zurücklässt.

15 RAW entwickeln

Öffnest du eine RAW-Datei zum Bearbeiten, rechnet FlashView anders als bei einem JPEG. Du merkst davon nichts - es ist dasselbe Panel mit denselben Reglern. Die Datei entscheidet, es gibt keinen Umschalter.

Der Unterschied liegt darin, womit gerechnet wird: Bei einem JPEG sind Weißabgleich, Kontrast und Farben bereits von der Kamera festgelegt. Bei einer Rohdatei stehen diese Entscheidungen noch offen, und genau deshalb lässt sich dort mehr herausholen.

Ohne Reglerbewegung schon fertig

Die Grundeinstellung ist kalibriert: Belichtung, Kontrast und Farbe stehen von vornherein so, dass das Bild fertig wirkt. Die Regler verschieben diesen Ausgangspunkt, statt bei null anzufangen. Wer zweihundert Aufnahmen eines Termins durchsieht, will nicht jede einzeln aufbauen müssen.

FlashView zeigt dabei bewusst mehr, als das kamerainterne JPEG es tut - besonders in den Tiefen bleibt Zeichnung stehen, die andere schon zugedrückt haben. Auch beim Kontrast hält es sich zurück. Das ist Absicht: Vorhandenes lässt sich wegnehmen, Fehlendes nicht zurückholen.

Willst du es kräftiger, sind es zwei Handgriffe: Tiefen nach unten macht die Schatten wieder satt, Kontrast nach oben gibt dem Bild so viel Härte, wie du magst.

Was die Regler bei RAW tun

Die meisten Regler heißen gleich und fühlen sich gleich an. Drei arbeiten anders:

Regler Bei RAW
Belichtung heißt hier nicht Helligkeit, sondern arbeitet in Blendenstufen - wie an der Kamera
Wärme verstellt den echten Weißabgleich, nicht nur die Farbstimmung
Tönung die zweite Weißabgleich-Achse, von Grün nach Magenta

Schwarz- und Weißpunkt setzt FlashView selbst - dafür gibt es keine Regler.

Lichter zurückholen

Hier zeigt sich der eigentliche Gewinn der Rohdatei. Ein zu heller Himmel, der im JPEG weiß und leer ist, hat im RAW oft noch Zeichnung. Zieh den Regler Lichter nach unten, und die Wolken kommen zurück. Beim JPEG derselben Aufnahme bleibt an dieser Stelle weiße Fläche - dort ist die Information tatsächlich weg.

Auch RAW bleibt schnell

Ein RAW-Ordner blättert sich so flüssig durch wie ein JPEG-Ordner, und auch das Bearbeiten öffnet sich sofort. Du merkst beim Arbeiten nicht, dass eine Rohdatei mehr Rechnung braucht als ein fertiges JPEG.

Was gespeichert wird

Wie bei jeder Bearbeitung entsteht ein Rezept neben der Rohdatei und ein fertiges JPEG mit dem Ergebnis. Die Rohdatei selbst bleibt unberührt.

Damit gilt für RAW dasselbe wie für JPEG: Die Bearbeitung ist umkehrbar und verlustfrei. Du kannst eine Entwicklung jederzeit wieder aufmachen und weiterdrehen - auch Monate später, wenn du das Bild größer ausgeben willst oder deine Meinung zum Bildschnitt sich geändert hat. Gerechnet wird immer neu ab der Rohdatei.

16 Extern bearbeiten

Manches geht in FlashView nicht: ein störendes Objekt entfernen, aufwendig retuschieren, mit Ebenen arbeiten. Dafür übergibst du das Bild an Photoshop und holst das Ergebnis zurück - ohne dass du dich um Dateien kümmern musst.

Übergeben

Rechtsklick auf das Bild in der Loupe, dann In Photoshop bearbeiten…. Der Eintrag nennt den Editor, den FlashView auf deinem Rechner gefunden hat; hast du in den Einstellungen einen anderen eingetragen, steht dessen Name dort.

FlashView rechnet deine bisherige Bearbeitung ein, schreibt eine PSD-Datei neben das Original und startet den Editor damit. Das dauert einen Moment - die Statuszeile sagt dir, was gerade passiert. Photoshop selbst braucht danach noch seine übliche Startzeit.

Den Menüpunkt gibt es nur in der Loupe, und nur, wenn ein Editor gefunden wurde.

Zurückholen

Hier musst du gar nichts tun. Speicherst du in Photoshop, merkt FlashView das von selbst, rechnet die PSD-Datei einmal in ein anzeigbares Bild um und zeigt dir das Ergebnis.

Ab da verhält sich das Bild wie jedes andere: Blättern, Zoomen, Bewerten und Filtern laufen mit den gewohnten Zeiten. Die PSD-Datei wird nur dieses eine Mal umgerechnet, nämlich während du ohnehin gerade in Photoshop warst.

Auch mehrfach und auch später

Du kannst das PSD beliebig oft wieder in Photoshop öffnen und speichern - FlashView zieht jedes Mal nach. Das gilt sogar für PSD-Dateien, die gar nicht von FlashView stammen: Liegt eine im geöffneten Ordner und du bearbeitest sie extern, erscheint das Ergebnis genauso.

Worauf du klickst, entscheidet

Der Menüpunkt verhält sich unterschiedlich, je nachdem, welches Bild gerade offen ist. Rufst du ihn beim PSD auf, geht genau diese Datei erneut in Photoshop - du arbeitest an deiner Fassung weiter. Rufst du ihn beim Original auf, entsteht eine weitere Übergabe daneben, also ein _ext2.psd. Beides ist gewollt - du solltest nur wissen, welches von beidem du gerade tust.

Welche Dateien entstehen

Aus IMG_0001.jpg wird beim Übergeben IMG_0001_ext.psd. Das Kürzel _ext steht für „extern bearbeitet". Daneben legt FlashView die umgerechnete Fassung als IMG_0001_ext.psd.jpg ab.

Im Grid siehst du davon einen Eintrag: das PSD, dargestellt mit dem Inhalt seiner umgerechneten Fassung. Dein Original bleibt unverändert daneben liegen, mit seiner eigenen Bearbeitung.

Gibt es schon ein _ext.psd, entsteht ein _ext2.psd - eine bestehende Fassung wird nie überschrieben.

Ein zweites Bild, kein Ersatz

Nach dem Übergeben springt FlashView auf den neuen Eintrag, denn dort arbeitest du weiter. Das Original verschwindet dabei nicht. Du hast also beide Fassungen im Ordner und entscheidest später, welche du weitergibst.

Was mit dem Ergebnis geht

Ansehen, zoomen, bewerten, filtern, exportieren und rotieren - das alles funktioniert wie gewohnt. Beim Filtern nach Dateityp zählt ein PSD nicht als RAW: Es ist bei alle Formate und bei ohne RAW sichtbar, denn es kommt aus keiner Kamera.

Auch bearbeiten lässt es sich wie jedes andere Bild - mit E und denselben Reglern. Dabei gilt dieselbe Regel wie überall: Deine Einstellungen landen in einem Rezept neben der Datei, die Datei selbst bleibt unangetastet, und alles ist jederzeit wieder änderbar. Das gilt schon, wenn du das Bild nur drehen willst.

Im Explorer siehst du dann eine Datei mit der Endung .fvedit dazukommen - das ist dieses Rezept, eine kleine Textdatei mit deinen Einstellungen. Sie gehört zum Bild und wandert bei Datei-Operationen mit.

Der Knopf bearbeitet in der Filterleiste erfasst auch extern bearbeitete Bilder - für ihn ist bearbeitet gleich bearbeitet, unabhängig davon, wo es passiert ist.

17 Der ganze Weg: von der Karte zum Kunden

Die vorangegangenen Kapitel erklären jede Funktion für sich. Dieses hier zeigt, wie sie ineinandergreifen - vom Moment, in dem die Karte aus der Kamera kommt, bis zu den Dateien, die beim Kunden landen.

Die sieben Stationen

Station Was passiert Kapitel
1. Karte einlesen Kompletter Karteninhalt in einen datierten Ordner, geprüft Bilder von der Karte holen
2. Überblick im Grid Der Ordner ist sofort offen, die Serie liegt vor dir Der erste Ordner
3. Detail in der Loupe Einzelbild formatfüllend, Klick auf die Augen prüft die Schärfe Zoom und Schärfe prüfen
4. Culling Pick, Reject, Sterne - eine Taste je Entscheidung, Auto-Weiter blättert Bewerten und Markieren
5. Eingrenzen Filter auf das, was übrig bleiben soll Filtern und Sortieren
6. Bearbeiten Helligkeit, Ausschnitt, Horizont - bei RAW die volle Entwicklung Bearbeiten, RAW entwickeln
7. Weitergeben Export als frische JPEGs oder die Dateien als Satz kopieren Dateien, Zwischenablage und Export

Der Karten-Import öffnet den Zielordner sofort und füllt ihn, während im Hintergrund noch kopiert wird - Station 1 und 2 gehen also ineinander über. Du fängst mit dem Sichten an, bevor die Karte durch ist.

Wo die Zeit wirklich hingeht

Von diesen sieben Stationen kostet eine den Löwenanteil: das Culling. Zweitausend Aufnahmen einer Hochzeit anzusehen, ist nicht das Problem - sie sind schnell durchgeblättert. Das Problem ist, dass die meisten Programme dabei ins Stocken geraten, und aus einer halben Sekunde Wartezeit pro Bild werden bei zweitausend Bildern zwanzig Minuten reines Warten.

Genau dort setzt FlashView an. Das nächste Bild ist da, wenn du die Pfeiltaste drückst, auch bei RAW, auch im vierstelligen Bereich. Mit Auto-Weiter wird daraus eine einzige Bewegung: hinschauen, Taste, hinschauen, Taste.

Der zügigste Durchgang

Erst mit P und X grob durch die ganze Serie - nur „kommt mit" oder „fliegt raus", nichts anderes. Dann den Reject-Filter auf nur Rejects, Strg+A, Entf. Was übrig ist, geht in die zweite Runde mit Sternen. Zwei schnelle Durchgänge sind zuverlässiger als einer, in dem du bei jedem Bild über alles gleichzeitig entscheidest.

Was aus einem Bild wird

Ab Station 6 lohnt es, den Überblick über die Dateien zu behalten. Aus einer Aufnahme können vier Dinge werden, und jedes hat seinen Zweck:

Datei Wozu
IMG_0042.CR3 dein Original - bleibt immer unangetastet
IMG_0042.xmp Sterne, Farbmarke, Pick - auch für Lightroom und Bridge lesbar
IMG_0042.CR3.fvedit das Rezept deiner Bearbeitung, jederzeit wieder änderbar
IMG_0042_edit.jpg das fertige Bild

Beim Weitergeben hast du dann zwei Wege, und sie meinen Verschiedenes:

  • Export erzeugt neue JPEGs in der Größe und Qualität, die du wählst, ohne Metadaten. Das ist die Fassung für den Kunden, fürs Web, für den Druckdienst.
  • In Ordner kopieren nimmt die Dateien selbst mit, samt Bewertungen und Rezept. Das ist der Weg, wenn ein Satz Bilder umziehen soll - ins Archiv, auf die externe Platte, in den geteilten Ordner.

Weiter in Photoshop, wenn du magst

Bei manchen Bildern willst du nach der Bearbeitung in FlashView noch einen Schritt weitergehen: ein störendes Objekt entfernen, aufwendig retuschieren, mit Ebenen arbeiten. Dafür gibt es den Weg nach draußen und wieder zurück - In Photoshop bearbeiten… im Kontextmenü der Loupe. FlashView übergibt eine PSD-Datei mit eingerechneter Bearbeitung und holt dein Ergebnis von selbst zurück, sobald du dort speicherst. Nachzulesen im Kapitel Extern bearbeiten.

Danach läuft alles wie gewohnt weiter: Das Ergebnis liegt im selben Ordner, lässt sich bewerten, filtern, weiterbearbeiten und exportieren.

Der Weg funktioniert für sich allein

Von der Karte bis zum Kunden kommst du mit FlashView allein - Einlesen, Sichten, Entwickeln, Ausgeben ist vollständig abgedeckt, für JPEG wie für RAW. Wer zusätzlich eine Bildbearbeitung nutzt, holt sie für die paar Bilder dazu, bei denen es sich lohnt - FlashView arbeitet damit zusammen, statt ihr im Weg zu stehen.

18 Einstellungen

Die Einstellungen erreichst du über das Zahnrad rechts in der Werkzeugleiste. Die meisten Vorgaben passen für die meisten Leute - hier stehen die, bei denen sich ein Blick lohnt.

Was beim Öffnen eines Ordners gilt

Unter Ordner legst du fest, womit ein neu geöffneter Ordner startet: ob Rekursiv an ist, welche Gruppen-Tiefe gilt und wonach sortiert wird - nach Name, Datum oder einem der anderen Kriterien, auf- oder absteigend. Name aufsteigend ist die alphabetische Reihenfolge, Datum absteigend zeigt die neuesten Bilder zuerst.

Das sind Startwerte. Sobald du in einem Ordner etwas umstellst, merkt FlashView sich das für diesen Ordner - die Einstellung hier greift nur bei Ordnern, die du zum ersten Mal öffnest.

Grid

Spalten bestimmt, wie viele Bilder nebeneinander stehen. Automatisch passt sich der Fensterbreite an; unterwegs geht es schneller mit Strg+Mausrad.

Thumbnail steuert, wie fein die Vorschaubilder berechnet werden:

Stufe Kantenlänge Wofür
Performance 320 px sparsam, für ältere Rechner
Standard 480 px die Vorgabe
Hi-Res 640 px schärfere Kacheln bei besserer Kompression, mehr Rechenaufwand und Speicherplatz

Beim allerersten Start wählt FlashView passend zu deinem Rechner vor. Auf einer schwächeren Maschine ist das Performance, sonst Standard.

Welche Stufe passt, hängt auch von deiner Spaltenzahl ab: Viele schmale Kacheln brauchen keine hohe Auflösung. Wer dagegen wenige große Kacheln auf einem hochauflösenden Monitor zeigt und genug Rechenleistung hat, sieht mit Hi-Res deutlich mehr.

Metadaten

EXIF-Sortierung & -Filter schaltet die Kamera-Facetten frei: Erst damit lässt sich nach Kamera, Objektiv oder ISO filtern und nach Aufnahmedatum statt Dateidatum sortieren.

Erst mit dieser Einstellung erscheint der EXIF-Filter überhaupt in der Filterleiste - vorher ist er ausgeblendet.

Das kostet kein Tempo, die Werte werden beim ohnehin laufenden Einlesen mitgenommen. Voreingestellt ist es trotzdem aus, weil es nur für ambitionierte Fotografen interessant ist.

Farb-Bewertungen kompatibel mit entscheidet, in welcher Sprache Farbmarken geschrieben werden. Lightroom (deutsche Lokalisierung) passt für die deutschsprachige Lightroom-Fassung, die zweite Einstellung für Bridge und andere englischsprachige Programme. Erscheinen deine Farbmarken anderswo als weiße Fahne, liegt es an dieser Einstellung - beim Lesen versteht FlashView ohnehin beide Schreibweisen.

Dateizuordnung

Registrieren macht FlashView im Öffnen mit-Menü des Explorers sichtbar, für .jpg, .jpeg und .png. Beim Installieren kann man das gleich mit erledigen; hier holst du es nach - etwa wenn du die Fassung ohne Installer nutzt, es beim Einrichten übersprungen hast oder die Zuordnungen später verlorengegangen sind. Das gilt für deinen Windows-Benutzer; auf einem gemeinsam genutzten Rechner muss das jeder selbst tun. Entfernen nimmt den Eintrag wieder heraus.

Bildvergleich und Diashow

Beim Bildvergleich legst du zwei Startwerte fest: auf welcher Seite der Kandidat beginnt - voreingestellt rechts, die Referenz liegt dann links - und ob Zoom und Ausschnitt der beiden Seiten von vornherein gekoppelt sind. Beides lässt sich während des Vergleichs jederzeit umstellen.

Das Slideshow-Intervall bestimmt, wie lange ein Bild stehen bleibt. Auch das ist ein Startwert: In der laufenden Diashow kannst du das Tempo direkt ändern.

Cache

FlashView legt berechnete Vorschaubilder ab, damit ein Ordner beim zweiten Öffnen sofort da ist. Hier siehst du, wie groß dieser Zwischenspeicher gerade ist, und kannst ihn leeren oder an einen anderen Ort legen - etwa auf eine schnellere Platte oder eine mit mehr Luft.

Löschen kostet nichts als Rechenzeit: Die Vorschauen entstehen beim nächsten Öffnen neu, deine Bilder und Bewertungen sind davon nicht betroffen. Ist gerade ein Ordner offen, füllt sich der Zwischenspeicher sofort wieder.

Aufräumen lohnt sich in zwei Fällen: wenn viele Ordner zusammengekommen sind, die du nicht mehr brauchst und der Platz knapp wird - oder nachdem du die Thumbnail-Auflösung geändert hast, denn dann liegen dort noch die Vorschauen in der alten Größe.

Cloud-Ordner

Liegen deine Bilder in OneDrive, Dropbox oder Nextcloud, sind sie oft nicht wirklich auf der Platte, sondern werden erst bei Bedarf geladen. Cloud-Thumbnails legt fest, wie FlashView damit umgeht:

Einstellung Verhalten
Aus lädt nichts von selbst; das Grid zeigt ein Wolkensymbol, geladen wird erst beim Öffnen
Vorschau lädt beim Öffnen eines Ordners die ersten Bilder, weitere auf Klick
Alle laden lädt beim Scrollen alles

Bei Vorschau erscheint darunter Vorschau-Anzahl - ein Auswahlfeld mit den Werten 2, 4, 6, 8 und 12. Voreingestellt sind vier Bilder.

Die Voreinstellung schont deine Leitung

Alle laden hebelt den Sinn von Cloud-Speicher aus, wenn du dort bewusst keine lokale Kopie halten willst - bei einem Ordner mit tausend Bildern holt FlashView dann tausend Dateien auf die Platte. Vorschau ist der Mittelweg: Du siehst genug, um dich zurechtzufinden, und lädst den Rest gezielt.

Sonstiges

Einzelnes Fenster sorgt dafür, dass beim Start andere laufende FlashView-Fenster geschlossen werden. Wer gern zwei Ordner nebeneinander offen hat, lässt das aus.

Tour wiederholen startet die kurze Einführung, die beim ersten Öffnen eines Ordners läuft, noch einmal.

19 Lizenz und Updates

FlashView läuft nach der Installation 60 Tage lang vollständig, ohne Einschränkung und ohne Wasserzeichen. Danach brauchst du einen Lizenzschlüssel.

Alles dazu steckt im Info-Fenster: das rechts in der Werkzeugleiste, neben dem Zahnrad. Dort stehen deine Version, dein Lizenzstatus und die vier Knöpfe, um die es hier geht.

Was der Status sagt

Die Zeile unter dem Copyright zeigt, woran du gerade bist:

Anzeige Bedeutung
Demo: noch 42 Tage Testphase, voller Funktionsumfang
Lifetime-Lizenz für v1.x gekaufte Lizenz, unbegrenzt gültig
Test-Lizenz gültig bis … befristete Lizenz, etwa für Presse oder Tests

Läuft die Testphase ab, sagt FlashView das rechtzeitig vorher - in den letzten Tagen mit einem Hinweis beim Start.

Kaufen

Kaufen öffnet den Shop auf flashview.net in deinem Browser. Nach dem Kauf kommt der Lizenzschlüssel per E-Mail, in der Form FV-XXXX-XXXX-XXXX-XXXX.

Heb diese Mail auf. Sie ist der einzige Ort, an dem der Schlüssel steht, und du brauchst ihn wieder, wenn du auf einen anderen Rechner umziehst.

Aktivieren

Lizenz aktivieren öffnet ein kleines Fenster, in das du den Schlüssel einträgst. Ein Klick auf Aktivieren, FlashView fragt kurz beim Server nach und legt ein Zertifikat mit deiner Lizenz bei dir auf dem Rechner ab - fertig. Der Status im Info-Fenster wechselt sofort, und dein Name steht darüber.

Dafür braucht der Rechner einmal Internet. Danach nicht mehr: Das Zertifikat liegt lokal und wird bei jedem Start ohne Netz geprüft.

Die Lizenz gehört zum Rechner und zum Benutzer

Beim Aktivieren wird das Zertifikat an diese Maschine und dein Windows-Konto gebunden. Es einfach auf einen anderen Rechner zu kopieren, funktioniert deshalb nicht - dort ist es nicht lesbar. Der Weg für den Umzug steht weiter unten.

Eine gekaufte Lizenz gilt unbegrenzt für die Hauptversion, in der du sie gekauft hast, samt aller Aktualisierungen darin. Sie öffnet außerdem ältere Versionen - eine Lizenz für v2 startet also auch ein v1.

Umziehen auf einen anderen Rechner

Deine Lizenz ist nicht an ein Gerät gefesselt. Für den Wechsel - neuer Rechner, Neuinstallation von Windows, Notebook statt Arbeitsplatz - gibt es zwei Wege.

Der saubere Weg: vorher freigeben. Solange der alte Rechner noch läuft, öffne dort das Info-Fenster und klick Lizenz freigeben. FlashView fragt einmal nach; danach ist der Platz frei. Am neuen Rechner gibst du denselben Schlüssel ein, und alles ist wie vorher.

Der Weg, wenn der alte Rechner weg ist. Gib den Schlüssel einfach am neuen Rechner ein. FlashView merkt, dass die Lizenz noch woanders registriert ist, und bietet Auf diese Maschine umziehen an. Ein Klick, und der alte Platz wird freigegeben.

Freigeben ist keine Kündigung

Lizenz freigeben nimmt dir nichts weg - es meldet nur diesen einen Rechner ab. Mit deinem Schlüssel aus der Kauf-Mail aktivierst du jederzeit wieder, hier oder anderswo. Genau deshalb ist die Mail aufhebenswert.

Der zweite Weg ist der bequemere, sollte aber die Ausnahme bleiben: Er ist in der Zahl begrenzt, damit ein Schlüssel nicht reihum durch beliebig viele Rechner wandert. Wer regelmäßig zwischen zwei Rechnern wechselt, gibt besser jedes Mal frei - das kostet nichts und läuft unbegrenzt. Reicht es doch einmal nicht, hilft eine Mail an den Support weiter.

Updates

FlashView schaut einmal am Tag nach, ob eine neuere Version vorliegt. Gibt es ein Update, erscheint beim Start ein Hinweis mit der Versionsnummer.

Update & Neustart erledigt den Rest allein: herunterladen, Signatur prüfen, installieren, neu starten. Du musst nichts von der Webseite holen und nichts von Hand installieren. Deine Einstellungen, Bewertungen und Bearbeitungen bleiben davon unberührt.

Ungeduldige nehmen Nach Updates suchen im Info-Fenster. Der Knopf sagt danach entweder Aktuell oder bietet das Update an.

20 Alle Tastenkürzel

FlashView ist auf die Tastatur hin gebaut - beim Durchsehen großer Mengen zählt jede Handbewegung, die entfällt.

Die Kurzfassung ist immer zur Hand

F1 oder ? blendet eine Übersicht der wichtigsten Tastenkürzel direkt im Programm ein. Esc oder ein Klick daneben schließt sie wieder. Diese Seite hier ist die vollständige Fassung zum Nachschlagen.

Ansehen und blättern

Taste Wirkung
vorheriges / nächstes Bild
Pos1 Ende erstes / letztes Bild
G Grid-Ansicht
L Loupe
F Vollbild
Esc eine Stufe zurück
S Diashow starten und beenden
F11 Loupe auf dem zweiten Monitor
Mausrad Bild wechseln (Loupe) oder scrollen (Grid)
Strg+Mausrad zoomen (Loupe) oder Kachelgröße (Grid)

Bewerten und markieren

Taste Wirkung
0-5 Sterne setzen, 0 löscht
6 7 8 9 V Farbmarke Rot, Gelb, Grün, Blau, Violett
P Pick
X Reject
U Markierungen zurücksetzen
R Bewertungs-Leiste ein- und ausblenden
Feststell Auto-Weiter ein- und ausschalten
Strg+Z letzte Bewertung rückgängig

Die Zifferntasten funktionieren auch auf dem Nummernblock.

Auswählen und Dateien

Taste Wirkung
Strg+A alle sichtbaren Bilder auswählen
Strg+D Auswahl aufheben
Strg+Klick einzelnes Bild zur Auswahl hinzu oder heraus
Umschalt+Klick Auswahl bis hierhin erweitern
Entf in den Papierkorb
Strg+C Bild in die Zwischenablage
Strg+Umschalt+C Dateipfad in die Zwischenablage
Strg+O Ordner öffnen
Strg+E Exportieren
Strg+I Von Karte importieren
F5 Ordner neu einlesen

Filtern, sortieren, suchen

Taste Wirkung
Strg+F oder F3 Suche öffnen
Umschalt+O Sortierung
Umschalt+D Datumsfilter
Umschalt+E EXIF-Filter
Umschalt+J Dateityp: alle, ohne RAW, nur RAW
Umschalt+R Rekursiv ein- und ausschalten

Ordner und Anzeige

Taste Wirkung
T Fokus in den Ordnerbaum
Umschalt+T Ordnerbaum ein- und ausblenden
Tab zwischen Ordnerbaum und Bildbereich wechseln
I EXIF-Panel
H Histogramm
F1 oder ? Tastenkürzel-Übersicht

Bildvergleich

Taste Wirkung
C Bildvergleich ein und aus
Kandidat wird Referenz
Kandidat und Referenz tauschen
Umschalt+C aktive Seite wechseln

Bearbeiten

Taste Wirkung
E Bearbeiten öffnen und speichernd schließen
Esc abbrechen, ohne zu speichern
Strg+Z letzten Schritt zurück, etwa einen Zuschnitt
Strg+Umschalt+C Einstellungen kopieren
Strg+Umschalt+V Einstellungen einfügen
Entf markierte Schwärzung entfernen