Vergleich
FastRawViewer-Alternative für Windows
FastRawViewer ist das bekannte Programm zum schnellen Sichten. FlashView ist schneller - und hört nach dem Aussortieren nicht auf.
Schneller, im Raster und in der Einzelansicht
Derselbe Ordner, derselbe Rechner, die Pfeiltaste gedrückt gehalten: FastRawViewer zeigt rund 12 Bilder pro Sekunde, FlashView rund 30. Das ist so schnell, wie Windows eine gehaltene Taste wiederholt - FlashView zeigt jedes Bild, das die Taste anfordert.
Im Raster ist der Unterschied noch deutlicher. Beim Scrollen zeigt FastRawViewer Sanduhren, die Bilder kommen erst, wenn du anhältst. FlashView zeigt sie schon während der Bewegung.
Short · YouTube
20 Jahre Fotos: scrollen und einzeln ansehen
Video ansehen →
Aussortieren mit einer Taste
In FlashView ist jede Entscheidung eine Taste: 1 bis 5 für Sterne, 6 bis 9 und V für Farbmarken, P für Pick, X für Reject. Mit Auto-Weiter springt FlashView danach gleich zum nächsten Bild. FastRawViewer legt Sterne, Farbmarken und Reject ab Werk auf Alt-Kombinationen - jede Entscheidung braucht zwei Tasten. Bei zweitausend Bildern nach einem Auftrag merkst du das.
Das ganze Archiv statt einer festen Liste
In FlashView zeigt ein Klick auf einen Ordner im Baum alles darunter - das ganze Archiv, ein Jahr, ein Shooting. Ein Klick eine Ebene höher oder tiefer, und die Ansicht folgt. Alle Ebenen, ohne Dialog und ohne Einlesen. Die Gruppen-Tiefe hält dabei auf Wunsch jedes Shooting zusammen.
FastRawViewer öffnet Unterordner über einen eigenen Dialog. Die Tiefe steht dort auf drei Ebenen, die Grenzen auf 100 Ordner und 10.000 Dateien. Danach ist die Liste fest: Neue Dateien erscheinen nicht, Ordner lassen sich nicht anlegen oder umbenennen, Verschieben ist gesperrt - auch nach „Rejected“ -, und kopiert wird nur in Ordner außerhalb. Alle Bilder stehen in einer flachen Liste, nach Ordnern gruppiert wird nicht. Für einen anderen Ausschnitt geht es zurück in den Dialog.
In FlashView bleibt über alle Unterordner hinweg alles verfügbar: bewerten, filtern, kopieren, löschen, mit F5 neu einlesen.
Nach dem Aussortieren geht es weiter
FastRawViewer hört beim Sichten auf. Belichtung oder Weißabgleich schreibt es nur als Anweisung für Adobe-Programme in die XMP-Datei; zuschneiden, einen Look anlegen oder ein fertiges JPEG exportieren kann es nicht.
FlashView macht weiter, von der Karte bis zum fertigen Bild: Import mit Tagesordnern und eigenen Dateinamen, non-destruktiv bearbeiten mit echter RAW-Entwicklung, ein Look über die ganze Serie, Kennzeichen und Gesichter schwärzen oder verpixeln, Übergabe an Photoshop und automatisch zurück, Export als JPEG.
FastRawViewer und FlashView im Vergleich
| Kriterium | FastRawViewer | FlashView |
|---|---|---|
| Bilder pro Sekunde beim Blättern | rund 12 | rund 30 |
| Scrollen im Raster | Sanduhren bis zum Anhalten | Bilder während der Bewegung |
| Bewerten | ab Werk Alt + Taste | eine Taste, Auto-Weiter |
| Alle Unterordner | Dialog, voreingestellt 3 Ebenen, 100 Ordner, 10.000 Dateien | ein Klick, alle Ebenen |
| Arbeiten in dieser Ansicht | Liste fest, Verschieben gesperrt | alles verfügbar, F5 liest neu ein |
| Bearbeiten | nur als XMP-Anweisung für Adobe | non-destruktiv, mit RAW-Entwicklung |
| Schwärzen und Verpixeln | nein | direkt beim Sichten |
| Export als JPEG | nein | ja |
| Deutschsprachige Oberfläche | nein, nur Englisch | ja |
Selbst ausprobieren
Lass beide auf demselben Ordner laufen: Pfeiltaste halten, im Raster scrollen, in einen Unterordner wechseln. FlashView läuft dafür 60 Tage vollständig und kostenlos, ohne Registrierung. Zum Download - danach ein Einmalkauf, kein Abo.